Archiv 2013

Di

01

Apr

2014

Virtueller Rundgang durch den Ortskern Selsingen

Hier können Sie ab sofort einen virtuellen Rundgang durch den Selsinger Ortskern unternehmen. Sie haben sogar die Möglichkeit die Selsinger Einzelhändelsgeschäfte zu betreten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim "Bummel" durch Selsingen.

 

Erstellt wurden diese Fotografien von der Firma Pixel-Kraft aus Bremervörde.

Mo

16

Dez

2013

Lust auf Besuch? Ecuadorianische Schüler suchen Gastfamilien!

Die Schüler der Deutschen Schule Quito (Ecuador) wollen gerne einmal Jahreszeiten erleben und, so oder so, Deutschland kennen lernen. Dazu sucht das Humboldteum Familien, die offen sind, einen Jugendlichen (14 bis15 Jahre alt) aus dem gebirgigsten, sichersten und kleinsten Land Lateinamerikas als „Kind auf Zeit“ aufzunehmen.

Spannend ist es, mit und durch das „Kind auf Zeit“ den eigenen Alltag neu zu erleben und gleichzeitig ein Fenster in die lebende „Arche Noah“ Ecuador aufzustoßen. Erfahren Sie aus erster Hand, warum ein Regenbogen nirgends auf der Welt so phosphoreszierend schillert wie unter der Sonne des Äquators. Die ecuadorianischen Jugendlichen lernen schon mehrere Jahre Deutsch als Fremdsprache, so dass eine Grundkommunikation gewährleistet ist. Ihr potentielles „Kind auf Zeit“ ist schulpflichtig und soll die nächstliegende Schule zu Ihrer Wohnung besuchen. Der Aufenthalt bei Ihnen ist gedacht von Samstag, den 14. Juni 2014 bis Samstag, den 26. Juli 2014. Wenn Ihre Kinder Ecuador entdecken möchten, laden wir ein an einem Gegenbesuch über die niedersächsischen Herbstferien vom 25. Oktober – 22. November 2014 teilzunehmen. Für Fragen und weitergehende Infos kontaktieren Sie bitte das Humboldteum, die internationale Servicestelle für Auslandsschulen, Frau Ute Borger, Humboldteum, Verein für Bildung und Kulturdialog, Geschäftsstelle, Königstraße 20, 70173 Stuttgart, Tel. 0711-22 21 401, Fax 0711-22 21 402, e-mail: ute.borger@humboldteum.com

Di

26

Nov

2013

Schließung der Samtgemeindebücherei

Die Bücherei der Samtgemeinde Selsingen hat nur noch bis zum 6. Dezember 2013 geöffnet.

Anfang Februar 2013 öffnet sie dann wieder in den Räumen des neuen Rathauses.

Mo

18

Nov

2013

Angebot aus „einem Guss“

Die Grundschule Im Sick in Selsingen führt mit Beginn des Schuljahres 2014/15 ein freiwilliges, Ganztagsangebot ein. Das hat der Selsinger Samtgemeinderat am Donnerstagabend beschlossen. Heißt: Für Eltern kostenlos, können die Abc-Schützen der ersten bis vierten Klasse an drei Tagen in der Woche, von dienstags bis donnerstags, bis 15.20 Uhr die Grundschule besuchen.

Hauptamtsleiter Michael Hannebacher erläuterte den Ratsmitgliedern, was er und seine Verwaltungskollegen den „Selsinger Bildungsweg“ nennen: „Mit dem künftigen Angebot an der Grundschule haben Eltern in der Samtgemeinde Selsingen vom Kindergartenalter bis zum Ende der Oberschule durchgehend die Gewissheit, ihren Nachwuchs von dienstags bis donnerstags von morgens bis in den Nachmittag betreut zu wissen.“

 

Hintergrund ist, dass es bereits an der Heinrich-Behnken-Schule sowie in den Kindertagesstätten der Samtgemeinde ein gleiches oder ähnliches Angebot gibt. Mit der Einführung des Ganztagesangebotes an der Grundschule schließt die Samtgemeinde als Schulträger in diesem Bereich quasi die Lücke zwischen dem sechsten und zehnten Lebensjahr der Kinder.

 

Der „Fahrplan“ für die Nachmittage sieht so aus, dass nach Ende des Schulunterrichtes um 13 Uhr eine 45-minütige Pause für das Essen in der Schul-Aula sowie ein anschließendes Ruhe- oder Bewegungsangebot folgt.

 

Von 13.45 Uhr bis 14.30 Uhr schließt sich eine Hausaufgabenbetreuung durch, wie Hannebacher betonte, „Lehrer unterstützt von Sozialarbeitern oder Oberschülern“ an, ehe von 14.35 bis 15.20 Uhr verschiedene Arbeitsgemeinschaften (AG) folgen würden – von Sport- und Musikangeboten bis hin zu Feuerwehr AG oder Plattdeutsch. Das kostenpflichtige Essen wird ab 13 Uhr in der Mensa ausgeteilt.

 

Das Personal dafür stellt die Samtgemeinde an. Die Mahlzeiten für die Jungen und Mädchen muss vorher bestellt werden. „Selbstverständlich müssen die Kinder kein Essen bestellen, sie nehmen aber in diesem Fall mit eigenem Proviant an der Essenszeit teil“, heißt es in der Beschreibung des Ganztagesangebotes. Mit Blick auf das bereits an der Heinrich-Behnken-Schule bestehende Ganztagesangebot und die darauf abgestimmte Busbeförderung wurden die Ganztageszeiten an der Grundschule angeglichen.

 

Bedarf an Betreuung

Die Samtgemeinde ist als Schulträger in höchstem Maße an der Einrichtung eines Ganztagesangebotes interessiert. Wie es im Konzept heißt, hätten mehrere Umfragen ergeben, dass es für rund ein Drittel der Eltern einen starken Bedarf an Ganztagesbetreuung gebe.

 

Um der demographischen Entwicklung entgegenzuwirken und die Attraktivität des Ortes für Familien zu steigern, seien heutzutage Nachmittagsangebote unerlässlich. Zudem sei auch im ländlichen Raum die Großfamilie, in der Oma und Opa im gleichen Haus lebten und Kinder betreuen könnten, immer seltener. Analog dazu steige die Zahl der alleinerziehenden Berufstätigen, für die eine Nachmittagsbetreuung unerlässlich sei. Und schließlich nehme die Zahl der Doppelverdiener im Einzugsbereich der Grundschule Im Sick, auch wegen der zugezogenen Soldatenfamilien, deutlich zu.

 

Nachdem Schul- und Samtgemeindeausschuss die Einführung bereits befürwortet hatten, stimmten am Donnerstag auch die Mitglieder des Samtgemeinderates einhellig für die Einführung zum Schuljahresbeginn 2014/15 zu und damit dem, wie es Hannebacher nannte, Selsinger Ganztagesangebot „aus einem Guss“.

 

Artikel der Bremervörder Zeitung (Algermissen).

Mo

18

Nov

2013

Mit Quantensprung in die Zukunft

Foto: bz/Algermissen
Foto: bz/Algermissen

Der Selsinger Rathausbau befindet sich auf der Zielgeraden: „Spielt das Wetter weiter mit, wird der Außenbereich bis Ende des Jahres fertiggestellt sein und die Polizei am 1. Januar den Dienst in den neuen Räumen aufnehmen.“ Das haben Michael Hannebacher und Uwe Kraenke von der Samtgemeindeverwaltung gestern bei einer Ortsbegehung berichtet.

Zum 1. Februar solle die neue Bücherei eröffnen, angestrebter Startschuss für den Verwaltungsbetrieb bleibe der April 2014.

 

Geradezu im Akkord geben sich dieser Tage sowohl im als auch rund ums neue Verwaltungsgebäude der Samtgemeinde die Handwerker die sprichwörtliche Klinke in die Hand. Draußen erfolgen Erdarbeiten und erste Pflasterungen, drinnen werden Bodenbeläge verlegt, Wände gepinselt, Heizungen installiert und jede Menge Kabel für Elektronik und EDV gezogen. „Alles ist im Zeitplan, einzige Unbekannte ist das Wetter“, sagt Hauptamtsleiter Hannebacher, der hofft, dass bis Ende Dezember der große Frost ausbleibt, weil dieser die Außenarbeiten verzögern könnte. Das wiederum könnte sich auf die geplante Eröffnung der Polizeistation zum 1. Januar auswirken. „Die Menschen müssen schon trockenen Fußes ins Gebäude kommen können“, so Hannebachers Kollege Uwe Kraenke. Vorgesehen sei derzeit, dass die Ordnungshüter Mitte/Ende Dezember aus ihren alten Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße 5 ausziehen, um zum neuen Jahr im neuen Rathaus „einsatzbereit“ zu sein. Bei der Selsinger Samtgemeindebücherei sind die Pläne etwas anders. Diese schließt vor dem Weihnachtsfest am Standort in der Alten Straße 7. Anschließend folgt eine rund sechswöchige „Lesepause“, ehe sie am 1. Februar im neuen Rathaus neu eröffnet werden soll. „Es müssen noch einige Regale und auch Bücher angeschafft werden, in Eigenarbeit Podeste gebaut und die EDV eingerichtet werden. Das soll in aller Ruhe erfolgen“, erläutern die beiden Verwaltungsmänner.

 

Im Inneren ist derweil zu erkennen, wie sich Architekt Reinhard Heins aus Hipstedt die bauliche Umsetzung des vorgegebenen „offenen Rathauses“ vorstellt: Durch die breiten Flure und das großzügige Foyer mit Galerie zum ersten Stock fällt jede Menge Licht. Dafür sorgen bodentiefe Fensterelemente sowohl über beide Geschosse neben dem Haupteingang als auch rechts und links der Türen zu den Büros der Verwaltungsmitarbeiter.

 

Im Vergleich zum alten Rathaus in der Bahnhofstraße sei der knapp vier Millionen Euro teure Neubau ein „Quantensprung“, doch man wolle mit dem Gebäude, das die Samtgemeinde je zur Hälfte aus Rücklagen und über Kredite finanziert, „für die Zukunft gerüstet“ sein. Zur Hauptstraße hin muss das Gelände noch in der Höhe angepasst werden. Es wird, vom Vordereingang des Rathauses aus gesehen, leicht abfallen, um an der Bundesstraße mittels einer 60 Zentimeter hohen Feldsteinmauer auf Niveau des Fußweges entlang der Bundesstraße gebracht zu werden. Kraenke mit Blick auf Brink und Kirche: „Feldsteinmauern sind ja Selsinger Tradition.“

Artikel der Bremervörder Zeitung.

Mo

30

Sep

2013

Feier mit den Soldaten der ersten Stunde

Foto: ZZ / Lutz Hilken
Foto: ZZ / Lutz Hilken

Das jetzt in Seedorf stationierte Fallschirmjägerbataillon 313 feiert sein 20-jähriges Bestehen. Ein Anlass, um mit drei langjährigen Soldaten des Verbandes zu sprechen: Oberstabsfeldwebel Dirk Beckmann, der dem Bataillon seit 19 Jahren angehört, Hauptfeldwebel Jörg Ohlendorf (seit 2002) und Oberstabsfeldwebel Albert Plohr

20 Jahre Fallschirmjägerbataillon 313: Was bedeutet das für Sie?

 

Plohr: Ein Verband, der jetzt 20 Jahre steht, bedeutet 20 Jahre Zusammenhalt in einem Bataillon. Es ist 1993 aus einer Umstrukturierung entstanden.

 

Beckmann: Das Fallschirmjägerbataillon 271 und ein Panzergrenadierbataillon sind damals fusioniert, daraus ist das Fallschirmjägerbataillon 313 entstanden.

 

Wie wächst man als Soldat in den neuen Verband hinein und was bedeutet das im Laufe von zwei Jahrzehnten?

 

Beckmann: Vor 20 Jahren hieß es, wir müssen uns weiterentwickeln, wir gehen jetzt von Iserlohn nach Varel. Dort hatten wir damit zu tun, mit Grenadieren zu fusionieren, einen gemeinsamen Geist zu entwickeln. Kaum war das geschafft, waren Familien umgezogen, Häuser gebaut, ist man Teil der Gesellschaft geworden, hat die Frau Arbeit gefunden, sind die Kinder dort zur Schule gegangen, kam die nächste Struktur.

 

Ein Fallschirmjägerbataillon, das sich gerade gefunden hatte, ging nach Doberlug-Kirchhain in den Osten, erneut fusioniert mit einem Panzerbataillon. Also sind Familien nach Doberlug-Kirchhain gezogen, haben sich dort ihr Häuschen gebaut. Dann kam die nächste Struktur und man findet sich in Seedorf wieder.

 

Plohr: Wir Soldaten haben die Reparatur am laufenden Motor, wie man so schön sagt. Das ist für uns mittlerweile Routine geworden. Die Leidtragenden sind unsere Familien.

 

Wir Soldaten gehen in die Kaserne, haben die Kameraden, unseren Arbeitgeber, unser Umfeld, da kann man sich schnell einleben. Für die Familie heißt das: Die Frau braucht Arbeit, die Kinder müssen sich neue Freunde in einer neuen Schule suchen, sich umgewöhnen. Das soziale Umfeld bleibt für Soldatenfamilien durch die Strukturreformen ein bisschen auf der Strecke.

 

Wollten Sie schon immer zu den Fallschirmjägern gehen, als Sie zum Militär gingen?

 

Plohr: Man muss den Willen haben, Fallschirmjäger zu werden, sonst braucht man hier nicht herzukommen.

 

Beckmann: Ich habe Kfz-Mechaniker gelernt. Fallschirm springen wollte ich immer schon mal. So kam es, dass ich damals bei den Fallschirmjägern in Iserlohn landete. Hier habe ich von der Wehrpflicht bis zum Berufssoldaten meinen Weg gemacht.

 

Ohlendorf: Mein Vater hat Schuld an der ganzen Sache. Er war auch bei der Armee, hat mir immer viel erzählt. Er ist selber gesprungen. Eigentlich wollte ich gar nicht zur Bundeswehr: Ich bin gelernter Industriemechaniker, hatte ein gutes Gehalt und einen guten Job. Irgendwann kam die Einberufung. Ich muss zu den Fallschirmjägern, habe ich gesagt. Das hat glücklicherweise geklappt. Ich habe gemerkt: Das ist genau mein Ding. Ich habe meine militärische Heimat gefunden. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen.

 

Was ist das Besondere am Fallschirmjägerbataillon 313?

 

Beckmann: Es ist der erste Verband gewesen, der damals als Speerspitze aufgebaut wurde. Als Krisenreaktionskräfte. 1997 war der erste Einsatz im Bataillonsrahmen in Bosnien. Kurz darauf folgte der Kosovo. Danach waren wir als erstes Kontingent in Afghanistan in Kabul eingesetzt gewesen, es folgten weitere Kontingente. Wir waren federführend immer vorne mit dabei.

 

Gibt es Unterschiede zu anderen Verbänden, etwa dem Schwesterbataillon 373 in Seedorf?

 

Beckmann: Ja klar gibt es Unterschiede, wir sind besser (lacht).

 

Plohr: Eine gesunde Konkurrenz und ein bisschen Gefrotzel gehören dazu. Fallschirmjäger sind eine große Familie.

 

Können Sie rückblickend Höhepunkte der Dienstzeit benennen?

 

Beckmann: Der erste Einsatz 1997 war mit Sicherheit ein Highlight für das Bataillon, auch das erste Kontingent in Afghanistan.

 

Plohr: Und der Einsatz 1999.

 

Und die Tiefschläge?

Plohr: Das sind Tage im Einsatz, an denen Kameraden fallen oder verwundet worden sind. Das möchte man am liebsten verdrängen. Diese Tage sollten sich nicht wiederholen. Darauf kann man gut verzichten.

 

Beckmann: Grundsätzlich kann man sagen: Wir sind ein gewachsener Verband, ein stolzes Fallschirmjägerbataillon, für das viele geschwitzt haben.

 

Was gibt es Besonderes am Festtag zum 20-jährigen Bestehen?

 

Der erste Kommandeur des Fallschirmjägerbataillons 313 kommt jetzt zur 20-Jahr-Feier als Vier-Sterne-General, das ist bemerkenswert.

 

2014 beginnt die Umstrukturierung der Bataillone in ein Fallschirmjägerregiment. Was bedeutet das für Sie?

 

Plohr: Es ist nicht schön, wenn ein Bataillon aufgelöst wird. Irgendwie hängt man ja daran.

 

Beckmann: So schade es ist: Der Weg führt nach vorne. Wir behalten die Truppengattung, wir behalten den Standort. Das Kind bekommt einen neuen Namen und wird ein bisschen kleiner. Daher können wir gut nach vorne schauen.

 

Sie haben einen Wunsch frei.

 

Beckmann: Viel Soldatenglück. Dass alle Kameraden aus den zukünftigen Einsätzen heil zurückkommen werden. Die Einsatzgebiete werden anspruchsvoller.

 

Foto: Seit vielen Jahren dabei: Hauptfeldwebel Jörg Ohlendorf, Oberstabsfeldwebel Albert Plohr und Oberstabsfeldwebel Dirk Beckmann (von links) blicken zurück auf 20 Jahre Fallschirmjägerbataillon 313.

 

Artikel und Fotos der Zevener Zeitung (Lutz Hilken) am 30.09.2013

Sa

28

Sep

2013

Spende für Frauenliteratur

Foto: Zevener Zeitung
Foto: Zevener Zeitung

Anlass zur Freude gab es am Donnerstag in der Selsinger Samtgemeindebücherei. Alexandra Martens und Gunda Budde vom Landfrauenverein Selsingen überreichten eine Spende in Höhe von 500 Euro an den Förderverein der Bibliothek. Der feiert im Oktober mit etwas Verspätung sein fünfjähriges Bestehen. Vorsitzende Ulrike Bizot und ihr Team schmieden fleißig Zukunftspläne.

Zunächst aber dankten sie den Vorstandsmitgliedern des Landfrauenvereins für die 500 Euro. „Wir möchten gerne, dass für ländliche Damen etwas gemacht wird“, begründete die stellvertretende Landfrauenvorsitzende Alexandra Martens die finanzielle Unterstützung für den Förderverein. Darum solle das Geld zweckgebunden für Frauenliteratur ausgegeben werden, für Sach-, Hör- und andere Bücher.

 

Fördervereins-Vorsitzende Ulrike Bizot hat bereits konkrete Vorstellungen. Die Neuerwerbungen sollen im ersten Quartal 2014, nach dem Umzug der Bücherei aus der Alten Straße ins neue Rathaus an der Hauptstraße, präsentiert werden. Mitte Dezember wird der Büchereistandort in der Alten Straße geschlossen.

 

Zurück zur Kultur: Eigentlich hatte der Förderverein heute Abend sein fünfjähriges Bestehen mit einer Lesung begehen wollen. Doch der Satiriker Osman Engin habe den Termin kurzfristig abgesagt, bedauern die Veranstalter.

 

Stattdessen veranstaltet der 2008 gegründete Förderverein am Freitag, 25. Oktober, einen Abend mit dem Gesangs-Ensemble Kaktusblüte. Die Besucher erwartet dreistimmiger Harmoniegesang mit vielfältigem Repertoire. Dieses reicht von schottischen Balladen über französische Chansons, Oldies und Country-Songs bis hin zu plattdeutschen Liedern und eigenen Stücken.

 

Kaktusblüte, das sind Heidi Evans, Madeleine Yoeh und Christa Ehlers, deren Harmoniegsang bereits mit mehreren Preisen bedacht wurde. Gitarrist Hans-Georg von der Reith ergänzt das Ensemble ebenso wie der des öfteren hinzu stoßende Kontrabassist Matthias Zeisig und Karl-Heinz Ehlers, der durch das Programm führt.

 

Kaktusblüte hat sich mit Auftritten in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein im norddeutschen Raum einen Namen gemacht und drei CDs veröffentlicht, darunter eine mit rein plattdeutschen Titeln. Der Eintritt für das Konzert ist frei.

 

Bereits ausgebucht ist unterdessen bereits ein Puppenspiel, das der Förderverein am Dienstag, 8. Oktober, ab 10 Uhr in der Bücherei veranstalten wird. Olaf Möller präsentiert Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren dann das Stück „Rosi und das Küchenmonster“.

 

 

Artikel der Zevener Zeitung (Lutz Hilken) vom 27.09.2013

Do

26

Sep

2013

„Qualität des Unterrichts verbessern“

Foto: Zevener Zeitung
Foto: Zevener Zeitung

„Es ist mutig, eine solche Funktion anzustreben. Man kann es nicht allen recht machen, jeder hat eigene Vorstellungen und Erwartungen.“ Das sagte Evelyn Dorweiler, Schulfachliche Assistentin der niedersächsischen Landesschulbehörde, als sie am Montag den Didaktischen Leiter der Selsinger Oberschule, Timo Brokmann, offiziell ernannte.

Was diese Aufgabe bedeutet, erläuterte der 32-Jährige im Gespräch mit der Zevener Zeitung.

 

Herzlichen Glückwunsch, Herr Brokmann. Sie sind zum Didaktischen Leiter ernannt worden. Welche Aufgaben hat ein solcher?

 

Der Didaktische Leiter an einer Oberschule ist im Kerngeschäft dafür zuständig, die Unterrichtsqualität zu verbessern, die Zusammenarbeit zwischen Kollegen und unterschiedlichen Schulen – Grundschulen zum Beispiel oder Gymnasien – zu fördern, die Schule und das Schulprogramm gemeinsam mit den Kollegen weiter zu entwickeln, damit es an die Anforderungen der Schüler und Ausbildungsbetriebe herangeführt wird.

 

Gibt es konkrete Projekte?

Momentan bin ich noch sehr stark im Ganztagsbereich tätig: Ausbau der Ganztagsschule mit Nachmittagsangeboten und Mensa. Bei uns an der Schule heißt das Zauberwort Rhythmisierung. Wir haben keine klassischen Unterrichtsstunden mehr, sondern 80-Minuten-Blöcke: Drei am Vormittag, dann zwei kürzere Blöcke in der Mittagszeit und einen 80-Minuten-Block am Nachmittag. Das zu koordinieren und in einen guten pädagogischen Zusammenhang zu bringen fällt in meinen Bereich mit hinein – zusammen mit den Kollegen zu schauen, was optimal ist für die Schülerinnen und Schüler.

 

Welchen Vorteil sehen Sie in der Rhythmisierung gegenüber dem klassischen 45-Minuten-Unterricht?

 

Das Besondere daran ist, dass wir innerhalb des Unterrichts besser auf die Schüler eingehen können. Auch wenn es danach klingt, dass man weniger Unterricht hat. Diese 80 Minuten sind effektiver. Bei drei Blöcken am Vormittag haben wir im Gegensatz zu sechs Unterrichtsstunden weniger Lehrerwechsel, die Schüler müssen weniger Material mit zur Schule bringen und sie können intensiver an einem Thema arbeiten. Offener Unterricht, der für uns durch die Inklusion ganz wichtig geworden ist, um alle Schüler zu erreichen, ist für uns in einem 80-Minuten-Block wesentlich besser möglich.

 

Die Rhythmisierung hat auch den Sinn zu schauen, wie die Leistungsfähigkeit eines Schülers an einem Arbeitstag ist und sich darauf einzustellen. Wann ist das Mittagessen oder wann ist Freizeit dran – neben Pausen, die sie ohnehin haben.

 

Welche Vision haben Sie, wie wird der Unterricht an der Oberschule in fünf Jahren aussehen?

 

Durch die Veränderungen auch baulicher Art haben wir jetzt viel mehr Möglichkeiten, die Schüler selbständiger arbeiten zu lassen. Ich glaube, das wird in den nächsten fünf Jahren unsere große Aufgabe sein: Die Schüler mit Informationen und Lerninhalten zu versorgen, sodass sie damit arbeiten können – so wie sich auf dem Arbeitsmarkt immer mehr abzeichnet, dass Teamarbeit und selbständiges Arbeiten die Kernelemente sind. Darin wollen wir die Schüler jetzt schon schulen und mit den Inhalten ins Berufsleben entlassen, damit die Firmen gutes Personal finden.

 

Welche Zusatzausbildung haben Sie absolvieren müssen, um Didaktischer Leiter zu werden?

 

Es ging damit los, dass ich aus reinem Interesse mit der Ganztagsschule begonnen habe, bevor die Oberschule überhaupt ein Thema war. Da hatte ich schon einiges an Fortbildung gemacht. Mein Kerngeschäft ist das Begleiten von Entwicklungen. Ich habe mich in Sachen Prozessmanagement fortgebildet, aber auch in Bezug auf Unterrichtsinhalte oder Lehrpläne.

 

Wir sind eine Gruppe von Didaktischen Leitern, die sich regelmäßig übers Jahr verteilt trifft und an Fortbildungen teilnimmt.

 

Die Schüler profitieren von effektiverem Unterricht. Welche Auswirkungen hat die Arbeit aufs Kollegium?

 

Ganz große. Das kann man besonders an der Inklusion festmachen. Der Unterricht muss komplett anders gedacht, der Schüler anders betrachtet werden – nicht nur als Klasse, sondern einzeln.

 

Das heißt nicht, dass für jeden Schüler einzeln eine Aufgabe vorbereitet werden muss, aber in der Klasse haben wir Schüler mit unterschiedlichem Leistungsniveau plus die Schüler, die sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf haben. Darauf muss man sich einstellen. Das erfordert von den Kolleginnen und Kollegen ein gutes Handwerkszeug. Sie müssen Methodenvielfalt besitzen, zum Beispiel wie man eine 80-Minuten-Zeit gut aufbaut, damit sie am Ende zu einem guten Ergebnis kommen. Daran muss man sich gewöhnen und wir bieten auch Fortbildungen an.

 

Haben Sie Wünsche?

Das ist eine gute Frage. Der Schulstandort wird sich weiter entwickeln. In welche Richtung, das wissen wir jetzt ja noch nicht. Da wünsche ich mir vom Schulträger und den umliegenden Schulen, dass wir da zusammenarbeiten und ein gemeinsames Konzept entwickeln. Nicht jeder gegen jeden, sondern dass es eine gemeinsame Sache wird.

 

 

 

Artikel vom 25.09.13 - 16:00 Uhr

Mi

25

Sep

2013

Mit Bollerwagen auf der B 71

Foto: Bremervörder Zeitung / Buse
Foto: Bremervörder Zeitung / Buse

Ausnahmezustand im Selsingener Ortskern: Anlässlich des 14. Straßenfestes mit Herbstmarkt hat sich die Bundesstraße 71 in eine Bummel- und Feiermeile verwandelt. Tausende Besucher strömten in das Bördezentrum.

Das Organisationsteam aus Mitgliedern des Gemeinderates und der Werbegemeinschaft „Treffpunkt Selsingen“ stellte ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie zusammen (ZZ berichtete).

 

Bei den Kindern kam dank diverser Fahrgeschäfte, Ballonkünstler, Hüpfburg, Ponyreiten und mehr an beiden Tagen garantiert keine Langeweile auf. Schnäppchenjäger hatten auf dem Flohmarkt entlang der B 71 die Chance, zu stöbern und zu feilschen. Musikfans und Partyhungrige kamen am Samstagabend auf ihre Kosten.

 

Entspannt begann der zweite Veranstaltungstag mit einem Bürgerfrühstück. Zu den Höhepunkten am Sonntag zählte unter anderem die erste Selsinger Bollerwagenparade, an der 15 Teams teilnahmen, und die Auftritte von Janna Viebrock & Friends und der Musical Stage.

 

Das Fazit der Veranstalter: „Am Sonnabendnachmittag, der erfahrungsgemäß weniger gut besucht ist, war zu unserer Überraschung sehr viel los. Auch mit dem Wetter können wir insgesamt sehr zufrieden sein“, so Günter Behrens vom Organisationsteam. (bz/nb)

 

 

Artikel der Bremervörder Zeitung (Buse) vom 24.09.2013

Di

24

Sep

2013

CDU legt in Selsingen deutlich zu

Die CDU ist eine Macht in der Samtgemeinde Selsingen. Bei der Bundestagswahl am Sonntag übertraf sie ihr deutliches Zweitstimmen-Ergebnis von 2009 um Längen. 55,5 Prozent der Wähler gaben den Christdemokraten ihre Stimme (plus 8,3). Auch die SPD verbesserte ihr Ergebnis nach dem Debakel von 2009, kommt auf nunmehr 25 Prozent (plus 4). Die FDP dagegen erlebte einen dramatischen Absturz.

Die Liberalen hatten sich vor vier Jahren über ein Traumergebnis von 15,1 Prozent freuen dürfen. Jetzt sind sie zurück auf dem Boden der Tatsachen, müssen sich mit 4,2 Prozent begnügen. Auch die Grünen mussten Federn lassen, wenngleich nicht derart kolossal: Sie erhielten 5,8 Prozent der Zweitstimmen (minus 1,8).

 

Die Linke bekommt nach dem Achtungserfolg von 2009, als sie 5 Prozent der Wähler überzeugte, jetzt ebenfalls den Abwärtstrend zu spüren: Gestern gab es für sie 3,2 Prozent. Weniger als für die AfD, die aus dem Stand 3,3 Prozent holte. Piraten (0,9), NPD (0,9) und andere spielen in der Samtgemeinde keine Rolle.

 

Die CDU erzielte ihr Spitzenergebnis in Byhusen. Sage und schreibe 69,2 Prozent der Wähler votierten dort für die Union. Ihr mit 44,8 Prozent „magerstes“ Ergebnis holte die CDU gestern in Rhade.

 

Die SPD dagegen hatte in keinem Ort der Samtgemeinde auch nur ansatzweise die Chance, der Union das Wasser zu reichen. Schwache 13,1 Prozent in Deinstedt sprechen eine deutliche Sprache. Die meisten Wähler haben die Sozialdemokraten im Kernort Selsingen (31,1 Prozent).

 

Träumen durfte die FDP am Sonntag in Grafel, wo die Liberalen erstaunliche 12,3 Prozent holten. In Granstedt dagegen gab es dünne 1,2 Prozent. Die Grünen erzielten ihr Spitzenresultat in Lavenstedt (12,1), kamen in Byhusen mit 1,9 Prozent dagegen auf keinen grünen Zweig. Die Linke hat in Rhade ihre „Hochburg“ (5,8), wird in Godenstedt dagegen komplett ignoriert.

 

 

Artikel der Zevener Zeitung vom 23.09.13

Mo

16

Sep

2013

„Bundeswehr gehört in unsere Mitte“

Foto: L. Hilken, Zevener Zeitung
Foto: L. Hilken, Zevener Zeitung

Mehr als 400 Rekruten des Gelöbnisverbundes Nord haben am Freitag in Selsingen ihr Bekenntnis abgelegt, „der Bundesrepublik treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“. Hunderte Besucher verfolgten das öffentliche Gelöbnis junger Soldaten auf dem Sportgelände. Sie applaudierten den Rednern und den Musikern des Heeresmusikkorps Hannover.

Damit zeigten die Rekruten, „dass es auch jenseits einer staatlichen Pflicht gute Gründe geben muss, sich für den Dienst zu entscheiden“. Wer aus freien Stücken sein eigenes Wohl dem Wohl von vielen unterordnet, dem gebühre größter Respekt. „Treu zu dienen heißt unter anderem, Entbehrungen hinzunehmen, Befehle ordnungsgemäß auszuführen und nicht mehr den Tagesablauf selbst gestalten zu können“, weiß der Kommandeur. In der militärischen Grundausbildung hätten die Rekruten erlebt, „dass sie sich überwinden mussten nicht aufzugeben, dass sie an ihre Grenzen gehen mussten, weil andere sich darauf verlassen, dass sie ihre Aufgaben erfüllen“.

 

Seit 75 Tagen erlebten die jungen Menschen die soldatische Grundpflicht, wozu unter anderem zähle, „Entbehrungen bereits im Frieden zu ertragen, um im Einsatz bestehen zu können“.

 

Der Selsinger Samtgemeindebürgermeister Hans-Hinrich Pape richtete das Wort an die Rekruten und hob angesichts des öffentlichen Gelöbnisses hervor: „Die Bundeswehr gehört in unsere Mitte.“

 

Deutschland lebe in Frieden und Freiheit, das gelte nicht in jedem Land: „Dieser Blick in die Welt zeigt uns, dass die Werte mit Füßen getreten und mit verschiedensten Formen von Gewalt unterdrückt werden. Recht und Freiheit gibt es nicht geschenkt, sie müssen fortlaufend neu errungen werden.“ Um diese Werte zu verteidigen, müsse man fähig und bereit sein. Die Rekruten seien „ein entscheidender Garant für unseren freiheitlichen Staat“.

 

Zugleich sei aber auch die Bevölkerung aufgerufen achtsam zu sein, für die Werte des Grundgesetzes einzutreten. Pape: „Wenn die Bürgerrechte fast wie eine Selbstverständlichkeit erscheinen, besteht immer die Gefahr, dass sie nicht mehr geschätzt werden.“ Bequemlichkeit führe dazu, dass sich manche Menschen über die Freiheit und ihre Bewahrung keine Gedanken mehr machen. „Dazu gehört auch, dass jeder sein garantiertes Wahlrecht ausüben sollte und so sein Interesse an unserem freiheitlich-demokratischen Staat bekennt.“ Deshalb appellierte Pape: „Gehen Sie am 22. September zur Wahl und wählen Sie Ihren Kandidaten für den Bundestag.“ Den Rekruten dankte er für ihr „Ja“ zur Bundeswehr. „Sie zeigen, dass Sie Ihre Verantwortung für unser Land ernst nehmen.“

 

Jäger Frederic Manz sprach im Namen der Rekruten über die Herausforderungen während der Grundausbildung. „Besonders in Erinnerung geblieben ist hierbei die Sanitätsausbildung, bei der wir als Rekruten zum ersten Mal mit dem Thema der Verwundung und Verletzung konfrontiert wurden und die uns den Ernst und die Gefahr des Soldatenberufs vor Augen führte.“

 

 

Artikel der Zevener Zeitung vom 16.09.2013

Di

10

Sep

2013

Linie legt jetzt zentralen Bereich fest

Eine schwarze Linie legt jetzt den zentralen Versorgungsbereich in Selsingen fest. Das bedeutet, dass sich Betriebe mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern und mit zentralrelevantem Kernsortiment nicht mehr außerhalb des Ortskerns ansiedeln dürfen.

 

 

 

Zur Zeichnung: 

Innerhalb der schwarzen Linie sieht die Gemeinde den zentralörtlichen Versorgungsbereich für Selsingen vor. Noch nicht berücksichtigt ist auf dieser Ansicht eine am Dienstagabend empfohlene Erweiterung im südlichen Bereich. Rot ist der Einzelhandel dargestellt, orange sind private Dienstleistungsunternehmen gekennzeichnet, gelb öffentliche Einrichtungen, grün die Gastronomie, braun Gewerbe. Der rote Buchstabe „L“ zeigt den Leerstand auf. Grau gestreift sind Beispiele für Mehrfachnutzungen.

Der Finanzausschuss der Gemeinde stimmte diesem Vorhaben als Bestandteil des Einzelhandelskonzeptes am Dienstagabend einstimmig zu. Diese Beschlussempfehlung geht an den nichtöffentlich tagenden Verwaltungsausschuss und den Gemeinderat. Beide Gremien werden sich Mitte September mit dem Thema befassen.

 

Worum geht‘s? Die Hamburger Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) hat ein Wirtschaftsgutachten erstellt, das im Juni öffentlich vorgestellt worden war (ZZ berichtete). Jetzt geht es an die Umsetzung dieses Einzelhandelskonzeptes, um dem zunehmendem Leerstand im Ortskern zu begegnen, Selsingen insgesamt als Einkaufsort zu stärken.

 

Zugleich geht es der Gemeinde um die städtebauliche Entwicklung, um eine Planungssicherheit sowohl für die Kommune als auch für potenzielle Investoren. Um den Ortskern zu schützen und zugleich zu fördern, setzt die Gemeinde die schwarze Linie als Instrument ein, um den zentral örtlichen Versorgungsbereich festzulegen. Dieser liegt zwischen dem Penny-Markt und dem Bereich an der Kirche beidseitig der Bundesstraße 71, inklusive der Alten Straße und Teilen der Bahnhofstraße (siehe nebenstehende Karte).

 

 

Der Finanzausschuss stimmte dem Vorhaben zu, das Gebiet im südlichen Bereich etwas zu vergrößern, um einer möglichen Erweiterung des dortigen Penny-Marktes nicht im Wege zu stehen.

 

„Um eine bindende Wirkung zu erlangen, ist ein Ratsbeschluss erforderlich“, sagte Gemeindedirektor Hans-Hinrich Pape über die besagte Linie. SPD-Ratsfrau Gabriele Meiers wertete die Angelegenheit als „sensibles Thema“, ihr Parteifreund Günter Behrens bezeichnete die Grenze als „Verhinderungslinie“, um schädliche Einflüsse für Betriebe im Ortskern zu vermeiden.

 

Ausschussvorsitzender Walter Böttjer (CDU) bestätigte: „Das ist eine Rolle rückwärts.“ Früher seien große Betriebe an den Ortsrand gesetzt worden, jetzt wolle man sie im Zentrum haben.

 

 

Artikel der Zevener Zeitung (Lutz Hilken) vom 05.09.2013

Di

27

Aug

2013

Das neue ABS-Heft ist da!

Frisch gedruckt präsentiert sich das umfangreiche 38. Veranstaltungsverzeichnis der ABS. Heute wird es mit dem Vereinsblatt und dem Bremervörder Anzeiger verteilt. Bei Bedarf kann das Heft auch gerne kostenlos hier angefordert werden.

Es ist garantiert wieder für jeden etwas dabei.

 

 

Mo

26

Aug

2013

Neue Ausgabe des Leitfadens für Existenzgründungen

Bei Fragen rund um die Existenzgründung hilft Ihnen der Landkreis Rotenburg (Wümme).

 

Außerdem können Sie sich in der neuen Ausgabe der Broschüre " Leitfaden für Existenzgründungen " des Landkreises Rotenburg (Wümme) über relevante Ansprechpartner, wichtige Internetadressen, notwendige Behördengänge, sowie Seminare und Existenzgründungs-Stammtische informieren.

Mo

12

Aug

2013

Neue Prospekte: Wasserwandern

Es ist vollbracht – der TouROW hat die beiden neuen Prospekte „Wasserwandern auf der Oste“ und „Wasserwandern auf der Wümme“ fertig gestellt.

 

Schauen Sie gleich rein... Es lohnt sich!

Do

08

Aug

2013

Müllersjunge oder Mauer?

Der Bau des neues Rathauses macht Fortschritte
Der Bau des neues Rathauses macht Fortschritte

Der Neubau des Selsinger Rathauses geht zügig voran, da ist es an der Zeit, sich mit Details zu beschäftigen: Am Dienstag hat der Samtgemeinderat darüber beraten, welches Kunstobjekt den Vorplatz schmücken soll. Ergebnis: Es fand sich eine Mehrheit für eine stilisierte Steinmauer mit der Inschrift „Rathaus Samtgemeinde Selsingen“ sowie den Wappen der Samtgemeinde und ihrer Mitglieder.

„Die großzügige Unterstützung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde, die 10 000 Euro für ,Kunst am Bau‘ an unserem neuen Rathaus zur Verfügung gestellt hat, macht es möglich, dass wir jetzt über einen Schmuck für den Vorplatz nachdenken können“, erläuterte Dr. Hein-Arne zum Felde, Vorsitzender des Selsinger Samtgemeinderates. Anlass für die Spende waren das 175-jährige Jubiläum der Sparkasse im vergangenen Jahr sowie der 25. „Geburtstag“ der Sparkassenstiftung.

 

Zwei potenzielle Varianten, von den Künstlern als skizzierte Vorversion zur Verfügung gestellt, wurden den Selsinger Ratsmitgliedern am Dienstag „zur Auswahl“ präsentiert: eine Skulptur, die einen Müllersjungen neben einem Mühlstein zeigt, sowie eine stilisierte Steinmauer, die mit der Inschrift „Rathaus Samtgemeinde Selsingen“, deren Wappen und denen der Mitgliedsgemeinden geziert wird.

 

Der Rat entschied sich mehrheitlich für die „praktische“ Variante mit Wappen. Zudem war man sich im Rat einig, dass vom Rathausbauausschuss „ventiliert werden soll“ (Dr. zum Felde), ob eine verkleinerte und damit günstigere Variante des Müllersjungen später das Foyer des Rathauses zieren kann.

 

Fest steht indes, dass mit der Verwaltung auch eine Skulptur, die die Samtgemeinde zum Abschied der niederländischen Soldaten erhalten hat (kleines Foto), von der Bahnhofstraße auf den Vorplatz des neuen Rathauses umziehen wird.

 

Apropos Verwaltung: Wie Hauptamtsleiter Michael Hannebacher gestern auf Nachfrage mitteilte, liegen die Bauarbeiten am Rathaus derzeit voll im Zeitplan. „Es sieht gut aus. Wir haben einen Teil der Verzögerung, die durch die lange Frostperiode bis Ende März entstanden ist, wieder eingefangen“, verriet Hannebacher. Zur Erinnerung: Wegen des lang anhaltenden Winterwetters war die Samtgemeinde vom ursprünglichen Plan abgewichen, bereits Ende diesen Jahres ins neue Rathaus umzuziehen.

 

„Nach derzeitigem Stand der Dinge werden wir Ende März/Anfang April 2014 in die neuen Räumlichkeiten einziehen. Wenn es weiter so zügig voran geht, vielleicht auch ein wenig früher“, meint Hauptamtsleiter Hannebacher.

 

(Bildunterschrift: Am Dienstag befasste sich der Samtgemeinderat mit der Gestaltung des Vorplatzes. Die Frage: Ziert ihn bald eine Skulptur eines Müllerjungen oder eine stilisierte Steinmauer mit Inschrift und Wappen?)

 

 

 

 

 

 

Artikel und Fotos der Bremervörder Zeitung vom 08.08.2013

Mo

22

Jul

2013

Selsingen lehnt Deponie-Bau weiter ab

Die Gemeinde Selsingen lehnt den Bau einer Bauschutt-Deponie der Klasse I in der Gemarkung Haaßel weiterhin ab. Das hat der Rat am Dienstagabend einstimmig bekräftigt und eine entsprechende Stellungnahme befürwortet, die jetzt dem Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg zugehen wird (siehe Dateidownload am Ende dieses Berichtes).

Die Gründe sind vielfältig. Gemeindedirektor Hans-Hinrich Pape nannte vor Ratsmitgliedern und Zuhörern die wesentlichen Argumente, die in der Stellungnahme zur Planfeststellung für die Deponie aufgeführt sind. Danach sind die geänderten Planunterlagen für die Deponie nach Ansicht der Gemeinde „in großen Teilen unvollständig, ungenau und teilweise unrichtig“.

 

Die ablehnende Haltung zur Deponie, das stellt die Kommune klar, richte sich nicht gegen die Firma Kriete Kaltrecycling, die die Deponie betreiben möchte. Jedoch fordert die Gemeinde in ihrem Schreiben ans Gewerbeaufsichtsamt, „dass rechtsverbindlich geregelt wird, dass eine nachträgliche Erweiterung der Anlage inklusive Erweiterung der genehmigten Abfälle ausgeschlossen ist“. Außerdem führt die Gemeinde an: Das Abfallwirtschaftskonzept des Landkreises Rotenburg sehe keine Notwendigkeit, eine Deponie für Bauabfälle im Landkreis einzurichten.

 

Kritisch merkt die Gemeinde an, dass konkrete Bedarfsanmeldungen von Abfallentsorgungsunternehmen in den Planunterlagen für die Deponie nicht genannt werden und eine Darstellung der Abfallströme fehle: „Der Bedarf für eine Deponie der Klasse I wurde nicht nachgewiesen.“

 

Die städtebauliche Entwicklung Selsingens werde „in nicht vertretbarer Weise beeinträchtigt und eingeschränkt“, außerdem befürchtet die Kommune gesundheitliche Beeinträchtigungen ihrer Einwohner.

 

Beim geplanten Deponie-Standort handele es sich um einen landschaftlich wertvollen Bereich. Das Areal und benachbarte Flächen erfüllen nach Ansicht der Gemeinde „die Voraussetzungen für ein Natur- beziehungsweise Landschaftsschutzgebiet“.

 

Ein Deponie-Flurstück sei 2011 neu bewertet und mit einem Schutzstatus im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes belegt worden. Die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege würden in der aktuellen Planung nicht berücksichtigt.

 

Als Ausgleich für den Verlust des auf der vorgesehenen Deponiefläche brütenden Großen Brachvogels seien Ersatzmaßnahmen im Landkreis Harburg vorgesehen. Dieses Vorgehen hält die Gemeinde nicht für geeignet, „den Bestand des Großen Brachvogels vor Ort nicht zu gefährden beziehungsweise zu verschlechtern“.

 

Ohne nachgewiesene und rechtlich gesicherte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen könne der Eingriff in den Naturhaushalt nicht kompensiert werden. Daher sei der Nachweis vor Erteilung einer eventuellen Plangenehmigung zu führen, fordert die Gemeinde.

 

Sie führt in ihrer Stellungnahme an, dass die Erschließung des Areals nicht vollständig gesichert sei, sie zweifelt den ausreichenden Schutz des Grundwassers an, fordert eine geringere Belastungen durch Fahrzeugverkehr, der den Bürgern samtags nicht zuzumuten sei. Sie mahnt zu erwartende Lärm immissionen an und fordert ein Verkehrsgutachten. Zugleich solle das Unternehmen sicherstellen, dass der Deponiestandort über das „übergeordnete Verkehrswegenetz“ von Lastwagen angefahren wird.

 

Die Gemeinde fürchtet Einschnitte in den Bereichen Tourismus, Handel und Gastronomie und fordert außerdem, für den Naturschutz weniger bedenkliche Standorte in Erwägung zu ziehen.

 

Durch Staubemissionen seien Beeinträchtigungen für Produkte der Landwirtschaft zu erwarten, daher fordert die Gemeinde ein Beweissicherungsverfahren.

 

Walter Lemmermann von der Bürgerinitiative gegen die Deponie äußerte sich zufrieden über diese Stellungnahme und lobte die Gemeinde für den „hervorragenden Informationsaustausch“. Bürgermeister Reinhard AufdemKamp dankte seinerseits der Bürgerinitiative für fundierte Informationen.

 

Artikel der Zevener Zeitung (Lutz Hilken) vom 18.07.13.

 

 

Stellungnahme der Gemeinde Selsingen
GAA-wg-Stellungnahme-GS-130716.pdf
Adobe Acrobat Dokument 101.4 KB
Stellungsnahme der Samtgemeinde Selsingen
GAA-wg-Stellungnahme-SG-130717.pdf
Adobe Acrobat Dokument 288.0 KB

Mo

24

Jun

2013

Selsinger Ortskern im Fokus

Selsingen hat viel zu bieten – mehr als Durchreisende vermuten. Foto: (ZZ/lh)
Selsingen hat viel zu bieten – mehr als Durchreisende vermuten. Foto: (ZZ/lh)

Selsingen. Selsingen hat als Einkaufsort mehr zu bieten, als es auf den ersten Blick erscheint. Dem Dorf würde eine Drogerie gut tun, jedoch kein weiterer Lebensmittelmarkt. Es gibt Leerstände, allerdings nicht im Übermaß. Schon Kleinigkeiten könnten helfen, den Ort einladender zu gestalten.

Das sind Erkenntnisse aus einem Wirtschaftsgutachten, das die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) jetzt vorstellte. GMA-Expertin Katharina Staiger führte ihren rund 30 Zuhörern im „Selsinger Hof“ den Strukturwandel zu Lasten unternehmergeführter Fachgeschäfte vor Augen. Sie präsentierte belastbare Zahlen über das Verbraucherverhalten (siehe gesonderten Beitrag) und das Kaufkraftvolumen.

Zwar weise der Raum Selsingen im Erhebungszeitraum eine wachsende Einwohnerzahl aus, doch liege diese vor allem in dem Bundeswehrstandort Seedorf begründet. Realistisch betrachtet sinke die Geburtenzahl und somit tendenziell die der Einwohner. Das wiederum bedeutet, dass Selsingen hier nicht auf ein zusätzliches Einkaufspotenzial hoffen kann. Daher sei es erforderlich, den Einzelhandelsprozess politisch mit Augenmaß zu steuern.

Stand der Dinge ist: Mit einem Supermarkt und zwei Discountern sei Selsingen „gut bedient“, das Angebot reiche aus. Ein zusätzlicher Markt würde einen Verdrängungswettbewerb auslösen, prognostizierte Katharina Staiger. Damit würde sich der Ort keinen Gefallen tun. Das Kaufkraftniveau liege in Selsingen unter dem Durchschnitt, was die Entwicklungsmöglichkeiten für den Einzelhandel einschränke.

Dem guten Angebot an Nahrungs- und Genussmitteln stehe ein fehlender Drogeriemarkt gegenüber. Einen solchen nach Selsingen zu holen, hielte sie für sinnvoll, wenngleich dieses angesichts der relativ geringen Einwohnerzahl nicht leicht werde.

Die übrigen Anbieter im Ort seien „größtenteils modern und zukunftsfähig aufgestellt“, befand die Rednerin. Überhaupt sei der Fachgeschäftsanteil für die Größenordnung Selsingens „sehr außergewöhnlich“.

Dass viele Bürger ein Schuhgeschäft und weitere Bekleidungsgeschäfte wünschten, sei verständlich. Jedoch drängelten sich die Interessenten nicht – und Filialisten bräuchten für eine Niederlassung mehr Einwohner. Die Expertin riet der Gemeinde daher, Investitionssicherheit für potenzielle Investoren zu schaffen, indem die Ortsentwicklung planungsrechtlich vorangetrieben wird. Etwa mit einer „schwarzen Linie“. Diese schließe verbindlich aus, dass sich Betriebe mit einer Verkaufsfläche ab 800 Quadratmetern und mit zentralrelevantem Kernsortiment außerhalb des Ortskerns ansiedeln.

Der zentrale Versorgungsbereich, so sieht es ein erster Entwurf der Gemeinde vor, solle zwischen dem Penny-Markt und dem Bereich an der Kirche beidseitig der Bundesstraße, inklusive der Alten Straße und Teilen der Bahnhofstraße, liegen. Flexibel ist diese Linie nicht. Sollten Änderungen erfolgen, müssten diese gut begründet sein. Es gehe darum, Verlässlichkeit zu schaffen.

Außerdem verdeutlichte Katharina Staiger, Selsingen sei eklatant auf Kunden von außerhalb angewiesen, darum müsse die Vermarktung des Standortes in Richtung Umland die Stärken hervorheben. Es gehe darum ins Bewusstsein zu rufen, „dass Selsingen nicht stehen bleibt“. Als sichtbare Entwicklung nannte sie den Rathausneubau. Damit mache der Ort „einen großen Sprung“.

Allerdings richtete sie einen kritischen Blick auf wenig einladende Ortseingangsbereiche, ungepflegtes Pflaster oder fehlende Schilder mit Hinweisen auf das Ortszentrum. Auch die Begrünung an Straßen könne ihrer Ansicht nach verbessert oder peppigere Fahrradständer aufgestellt werden. Blumen machten optisch eine Menge aus. So seien es häufig nur Kleinigkeiten, mit denen ein Ortskern freundlicher gestaltet werden könne. Und: Selsingen müsse sich als Einheit begreifen.

„Für die Gemeinde Selsingen sind einige Hausaufgaben zu erledigen“, bilanzierte Bürgermeister Reinhard AufdemKamp. Bei der Ortskernentwicklung hoffe die Kommune auf die Unterstützung der Gewerbetreibenden, um die Vielfalt und das Angebot zu erhalten, die Grundversorgung zu sichern oder sogar auszubauen.

 

Artikel und Fotos der Zevener Zeitung vom 22.06.13

Di

14

Mai

2013

Kanuverleiher klagen über 30 % Buchungsrückgang - auch wenn das Kanuwandern auf Oste und Wümme weiter möglich ist

Mit dem Strom unterwegs auf Oste und Wümme © TouROW
Mit dem Strom unterwegs auf Oste und Wümme © TouROW

Das Kanuwandern auf Wümme und Oste ist weiter möglich, auch wenn am 01.04.2013 eine „Wasserwander-Verordnung“ in Kraft trat, die u.a. das Wasserwandern auf Oste und Wümme und seinen Nebenflüssen regelt. Diese Verordnung hat zur Verunsicherung bei zahlreichen Wasserwander-Gästen geführt. „Unsere Stammgäste sind verunsichert und glauben, dass das Paddeln auf Wümme und Oste nicht mehr möglich ist. Andere lesen aus der Verordnung, dass das Paddeln nur noch möglich ist, wenn man ausgebildete Begleiter dabei hat“ berichtet Karin Küsel, Kanuverleiherin aus Hellwege. „Diese Verunsicherung hat dazu geführt, dass bei uns und den anderen Kanuverleihern aus dem Wümme-Kreis ein Rückgang an Buchungen für eine Bootstour um 30 – 40 Prozent festzustellen ist“ so Küsel weiter.

Der Touristikverband weist darauf hin, dass diese und andere Annahmen falsch sind. Das Wasserwandern auf Oste und Wümme ist auch mit dieser neuen Verordnung weiter möglich. Auf der Wümme darf man von Lauenbrück über Scheeßel, Rotenburg, Hellwege bis Everinghausen und auf der Oste von Heeslingen über Brauel, Eitzmühlen, Godenstedt, Sandbostel bis nach Bremervörde paddeln. Wichtige Voraussetzungen sind u.a., dass es genügend Wasser auf den Flüssen gibt und die Boote gekennzeichnet und beim Landkreis Rotenburg (Wümme) registriert sind. Die entsprechenden Referenzpegel des NLWKN befinden sich in Rockstedt (Oste) bzw. Hellwege (Wümme).

 

Ausschließlich für die Oberläufe der Oste und Wümme (also oberhalb der Einstiegsstellen Heeslingen und Lauenbrück) sowie deren Nebenarme und übrige Fließgewässer gelten zusätzliche Regelungen, die man der Verordnung entnehmen kann.

 

Wichtige Infos sowie Links zu den Wasserpegeln gibt es auf www.wasserwandern-row.de. Der TouROW und alle Kanuverleiher würden sich über die „Rückkehr ihrer Gäste sehr freuen“, denn das Wasserwandern ist ein besonders tolles Erlebnis, die Natur einmal auf andere Weise zu erleben.

 

Pressemitteilung des TouRow vom 14.05.2013

 

Mo

06

Mai

2013

Messe gibt Impuls für die Region

Handel, Handwerk und Dienstleistung standen wieder im Mittelpunkt der 14. Gewerbeschau in Selsingen. In Kooperation mit der Werbegemeinschaft Selsingen präsentierten zahlreiche Firmen und Gewerbetreibende ihr vielfältiges
Angebot auf rund 10000 Quadratmetern Ausstellungsgelände.

Als erster Höhepunkt des Sonntagvormittags war die Ausstellungseröffnung ,,Ohne Angst verschieden zu sein“ der Lebenshilfe anzusehen. Im Rahmen des Aktionstag für die Gleichstellung für Menschen mit Behinderung hielten die Mitarbeiter der Lebenshilfe ein interessantes Kreativ-Programm bereit und luden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. So konnten die Besucher ungeniert ausprobieren, wie es sich im Rollstuhl fährt oder worin die Schwierigkeiten liegen, wenn man mit dem Rollator ein Hindernis passieren muss. Elke Twesten ging als stellvertretende Landrätin und Mitglied im Landesvorstand des Volksbundes auf das Thema Inklusion ein. Inklusion stehe für alle Anwesenden nicht nur auf dem Papier. Viele hätten in den vergangenen Jahren in Selsingen, Bremervörde und Zeven dazu beigetragen, dass das selbstverständliche Miteinander vor allem eins sei, nämlich gemeinsam etwas zu schaffen und das gute Gefühl zu verspüren, dabei zu sein. Im Anschluss begaben sich viele Besucher zum Gewerbezelt, wo Otto Winkelvos, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, im voll besetzten Festzelt zur Mittagsstunde eine Fragerunde mit den Bürgermeistern Hans-Hinrich Pape und Reinhard AufdemKamp moderierte. AufdemKamp hob die positiven wirtschaftliche Entwicklung Selsingens hervor, benannte aber Defizite wie den unübersehbaren Leerstand in der Selsinger Geschäftswelt. ,,Und wozu braucht ihr so ein großes Rathaus?“, lautete die Frage an Hans-Hinrich Pape. Der erklärte, für alle Kollegen sollte ein anständiges Büro geschaffen werden. Die Größe habe seinen Grund. Die Gemeindebücherei sei ebenfalls im Rathaus untergebracht. Außerdem wurde ein eigener Sitzungsraum geschaffen. Nicht zu vergessen sei, die Polizei werde dort ebenfalls ihr neues Domizil haben. Bei einem Rundgang über die Gewerbeschau konnten sich die Besucher weiterhin von der Leistungsfähigkeit der heimischen

Firmen und deren Produktangebot überzeugen. Die ausstellenden Betriebe nutzen die Gewerbeschau, um dem Kunden ihr vielfältiges Sortiment zu präsentieren.

Darüber hinaus hatten sich die Veranstalter auch wieder zahlreiche Aktivitäten und Attraktivitäten für die jüngeren Besucher einfallen lassen. Kinderschminken,

Hüpfburg, Ponyreiten – und ein Höhenflug im Kran. (bz/cm)

 

Artikel und Foto der Bremervörder Zeitung.

Do

18

Apr

2013

Landtouristik geht neue Wege

Foto: ZZ
Foto: ZZ

Schritt für Schritt beschreitet der Verein Landtouristik Samtgemeinde Selsingen neue Wege. Hinter den Kulissen schieben die Akteure verschiedenste Projekte an, um die Region fit zu machen als attraktives Urlaubsziel. Das ist am Montagabend bei der Jahreshauptversammlung auf dem Granstedter Ferienhof Borchers deutlich geworden.

 

Bitte lesen Sie dazu den folgenden Artikel der Zevener Zeitung:

Bericht ZZ vom 17 04 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 633.3 KB

Mo

15

Apr

2013

Neuer Leiter für die Selsinger Bücherei

Foto: lh/ZZ
Foto: lh/ZZ

Er hat eine Vorliebe für Kunstbücher und deutsche Literatur. Jetzt übernimmt er die Leitung der Selsinger Samtgemeindebücherei: Holger Ziegeldecker aus Karlshöfen tritt die Nachfolge von Renate Schwanebeck an, die nach sechs Jahren ihren Abschied nahm.

Das nahm Samtgemeindebürgermeister Hans-Hinrich Pape zum Anlass, um der Ostereistedterin zu danken. Unter ihrer Ägide war die Bibliothek 2007 von einer vormals ehrenamtlich betreuten Einrichtung am Selsinger Brink in größere Räumlichkeiten in der Alten Straße umgezogen und umstrukturiert worden.

 

Die Öffnungszeiten wurden erweitert, Renate Schwanebeck mit einer Halbtagsstelle ausgestattet. Die Leiterin rückte Kinder- und Jugendbücher mehr in den Vordergrund. „Wer früh anfängt zu lesen, der bleibt dabei“, lobte Pape das Engagement, Leser für die Zukunft zu werben.

 

Ein elektronisches Ausleihverfahren sei auf den Weg gebracht worden und mit 7500 Büchern biete die Bücherei ein attraktives Angebot. Ein besonderer Verdienst von Renate Schwanebeck sei ihre „intensive Beteiligung“ an der Gründung eines Fördervereins für die Bücherei.

 

Dieser unterstütze die Leitung, etwa in Bezug auf Lesungen oder Vorträge. Die kulturellen Angebote der Bücherei seien ein „richtiges Highlight in Selsingen geworden“, befand Pape. Er sei Renate Schwanebeck dankbar, eine lebendige Bücherei etabliert zu haben, die an Profil und Qualität gewonnen habe. Insofern bedaure er es, dass die Leiterin sich anders orientiert habe. Er hätte es gerne gesehen, wenn sie auch die neue, größere Bücherei im zukünftigen Rathaus geleitet hätte.

 

Der Wechsel biete aber eine Chance. Holger Ziegeldecker könne neue Akzente setzen. Dieser verfügt über Erfahrung aus seiner langjährigen Tätigkeit in der Schulbücherei des Bremervörder Gymnasiums. Der gebürtige Bremer ist 54 Jahre alt, Vater einer erwachsenen Tochter und „Bücherwurm“ von Kindesbeinen an.

 

 

 

Artikel der Zevener Zeitung vom 13.04.13 - 12:00 Uhr

 

Foto:

Samtgemeindebürgermeister Hans-Hinrich Pape (links) und Hauptamtsleiter Michael Hannebacher verabschiedeten die Büchereileiterin Renate Schwanebeck nach sechs Jahren mit einem Blumenstrauß. Foto: lh

Di

09

Apr

2013

Verkauf Bürogebäude in Selsingen

Abgabefrist endet am 30.04.2013

 

Die Samtgemeinde Selsingen beabsichtigt das Grundstück und Gebäude Bahnhofstraße 8 in 27446 Selsingen zu verkaufen. Das Grundstück hat eine Größe von 890 qm. Das zweigeschossige Gebäude wird zurzeit – voraussichtlich bis Ende 2013 – als Bürogebäude (Rathaus) genutzt und steht im Anschluss für andere Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung.

 

Der Verkauf des Objektes erfolgt grundsätzlich zum Höchstgebot. Die Samtgemeinde behält sich aber vor, in die Entscheidung über den Verkauf auch die Überlegungen des Interessenten über die beabsichtigte Nachnutzung mit einzubeziehen. Insofern ist zusammen mit dem Gebot für das Gebäude durch den/die Interessenten auch ein entsprechendes Nutzungskonzept einzureichen.

 

Die Frist für die Abgabe eines Gebotes endet am 30.04.2013.

 

Die Besichtigung des Gebäudes ist nach vorheriger Terminabsprache (Tel.: 04284/9307-0) möglich. Eine Kurzinformation zum Gebäude, Grundrisse und Bilder können per E-Mail (samtgemeinde@selsingen.de) angefordert werden.

 

 

Samtgemeinde Selsingen

Der Samtgemeindebürgermeister

 

 

 

Mi

27

Mär

2013

Neue „Wasserwander-Verordnung“

Mit dem Strom unterwegs auf Oste und Wümme © TouROW
Mit dem Strom unterwegs auf Oste und Wümme © TouROW

Ab 01.04.2013 unterliegt das Wasserwandern auf Oste und Wümme neuen Regelungen. Wichtigster Anhaltspunkt für Kanuten und Paddler sind weiterhin die Mindestwasserstände der beiden Flüsse. Die Oste darf bei zulässigem Wasserstand ab Heeslingen flussabwärts befahren werden, für die Wümme gilt dies ab Lauenbrück. Die entsprechenden Referenzpegel des NLWKN befinden sich in Rockstedt (Oste) bzw. Hellwege (Wümme) und können auf www.wasserwandern-row.de eingesehen werden. Auch stehen hier viele weitere Infos für Wasserwander-Interessierte bereit. Ferner kann die neue Verordnung auf dieser Internetseite eingesehen werden.

Die neue Verordnung schreibt Wasserwanderern außerdem vor, ihre Boote und Kanus zu kennzeichnen (mit Namen oder Nummern). Diese Kennzeichnung gilt es dann, vorher beim Amt für Naturschutz des Landkreises Rotenburg (Wümme) registrieren (wasserwandern@lk-row.de) zu lassen. Darüber hinaus gilt es, die vorgegebenen Zeiten zum Befahren der Flussläufe einzuhalten (eine Stunde nach bis eine Stunde vor dem jeweiligen kalendarischen Sonnenauf- bzw. -untergang).

 

Ausschließlich für alle Bereiche für die Oberläufe der Oste und Wümme (also oberhalb der Einstiegsstellen Heeslingen und Lauenbrück) sowie Nebenarme und übrige Fließgewässer gelten zusätzliche Regelungen:

• Das Befahren ist nur außerhalb der gesetzlichen Brut- und Setzzeit (01.04 – 15.07.) erlaubt.

• Touren müssen bis 24 Stunden vor Beginn unter wasserwandern@lk-row.de angemeldet werden. (Die Erlaubnis wird innerhalb dieser Frist erteilt, wenn kein Widerspruch seitens des Landkreises festgestellt wird.)

• Es dürfen ausschließlich Boote und Kanus von max. 4,50 m Länge und 1,0 m Breite verwendet werden.

• Mindestens 1 Teilnehmer muss nachweislich im Besitz einer Qualifikation für Sicherheit und Ökologie des Landeskanuverbandes sein.

 

In Naturschutzgebieten muss zudem die entsprechende Schutzgebiets-Verordnung, die das Befahren gänzlich untersagen kann, beachtet werden.

 

Wer sich an diese neuerlichen Regelungen hält, kann das Wasserreich im Landkreis Rotenburg (Wümme) in vollen Zügen genießen.

 

Weitere Infos gibt es auf www.wasserwandern-row.de. Der TouROW wünscht viel Spaß!

 

 

Pressemitteilung des TouRow am 27. März 2013

 

 

Do

07

Feb

2013

Geistesblitze für Selsinger Tourismus

Foto: Lutz Hilken (ZZ)
Foto: Lutz Hilken (ZZ)

Ein Maisfest zu feiern, in der Oste zu schnorcheln, am Molkereiturm zu klettern: Die Ideen sprudeln nur so, als knapp 30 Teilnehmer eines Tourismus-Workshops ihren Gedanken freien Lauf lassen dürfen. Unabhängig davon, ob die Vorschläge realisierbar sind oder nicht. Tourismusberater Oliver Becker animiert zum Querdenken. Das Ergebnis vierstündiger Denk-Arbeit sind Geistesblitze, die nun zum Teil weiter verfolgt werden sollen, um den Tourismus in der Samtgemeinde Selsingen mit mehr Leben zu füllen.

Den gesamten Artikel, sowie 3 interessante Antworten vom Tourismusberater Oliver Becker, sehen Sie in den folgenden Dateien.

Der ganze Presseartikel der Zevener Zeitung
Presseartikel zum Ideenworkshop1-130207
Adobe Acrobat Dokument 319.9 KB
Fragen an Oliver Becker
Fragen an Oliver Becker.pdf
Adobe Acrobat Dokument 338.0 KB

Mi

02

Jan

2013

Mikrozensus (Haushaltsbefragung) 2013 in Farven

Nach Mitteilung des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) wird im Jahr 2013 durch ausgewählte Erhebungsbeauftragte in der Gemeinde Farven eine Haushaltsbefragung durchgeführt. Diese ist derzeit in der ersten Mai-Hälfte geplant.

Die beauftragten Personen erhalten vom LSKN einen amtlichen Ausweis, wurden in ihre Aufgaben eingewiesen und sind über alle Angelegenheiten die ihnen bei ihrer Tätigkeit bekannt werden, zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Befragung wird mittels Laptop durchgeführt.

Es handelt sich um eine amtliche Befragung, die ihre Grundlage in dem Mikrozensusgesetz 2005 findet und darin eine entsprechende Verpflichtung zur Erteilung der Auskünfte enthält.

Weitere Hinweise können der Homepage des LSKN unter http://www.lskn.niedersachsen.de entnommen werden.

 

Samtgemeinde Selsingen

Hauptstr. 30
27446 Selsingen
Tel.: 04284 - 9307-0
Fax: 04284 - 9307-555

samtgemeinde@selsingen.de

Öffnungszeiten:

Mo. - Fr.  8.00 - 12.00 Uhr

Do.       14.00 - 18.00 Uhr

 

Hier sehen Sie unseren

Verwaltungsgliederungsplan

Gleichstellungs-beauftragte

Hannelore Brünjes

Tel.: 04284 / 1308

gleichstellung@selsingen.de

Demografiegutachten

Das aktuelle Gesamtgutachten und die Kurzfassung finden Sie hier

Einzelhandelskonzept

Der Rat der Gemeinde Selsingen hat das Einzelhandelskonzept in seiner Sitzung am 18.09.2013 als städtebauliches Entwicklungskonzept beschlossen. Das Konzept soll regelmäßig fortgeschrieben werden.

Einzelhandelskonzept_Selsingen_Endfassun
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

Werbegemeinschaft Selsingen

Vergünstigungen für Ehrenamts- und Juleica-Karteninhaber [mehr]