Samtgemeinde Selsingen
Bahnhofstraße 8
27446 Selsingen

Tel.: 04284 - 9307-0
Fax: 04284 - 930786
samtgemeinde@selsingen.de
Heute ist der 5.2.2012


Suche


Ostereistedt

Das Wappen zeigt im goldenen Grund durch einen grünen schräglinken Wellenbalken geteilt im oberen Feld einen schwarzen Raben und im linken unteren Feld drei kranzartig verbundene grüne Eichenblätter mit je einer Eichel. Der Wellenbalken symbolisiert die Oste, an der die beiden zu einer Gemeinde verschmolzenen ehemaligen Gemeinden Ostereistedt und Rockstedt liegen. Der schwarze Rabe steht für Rockstedt, dessen Name 1153 erstmals als Rocstede erwähnt und als Kolkrabendorf (von Rook 3 = Kolkrabe) begriffen wurde. Der Eichenkranz nimmt als redendes Symbol des Ortsnamens Ostereistedt (Ostereichstedt) auf.

 

Darstellung der Gemeinde Ostereistedt

 

Die ehemals selbständigen Gemeinden Ostereistedt und Rockstedt wurden durch die Gebietsreform 1974 zu einer Gemeinde Ostereistedt zusammengelegt und der Samtgemeinde Selsingen zugeordnet. Bei 952 Einwohnern und einer Fläche von 28,5 km2 (Stand: 30.06.2011) zeigt sich, daß die Gemeinde stark landwirtschaftlich geprägt ist.
Von unseren Ortsteilen möchten wir einen kleinen geschichtlichen Überblick geben. Der Name Ostereistedt läßt sich, wie viele andere Ortsnamen auch, nicht mit letzter Sicherheit erklären. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist der Name auf "Eichenstätte" zurückzuführen. Lesen Sie dazu "Dorfgeschichte - einmal anders gesehen"

 

Ostereistedt liegt genau auf der Wasserscheide zwischen Elbe und Weser. Während das Wasser des nördlichen Teiles über mehrere Gräben und Bäche in Hamme und Weser gelangt, fließt im südlichen Teil das Wasser über Bade und Oste in die Elbe.

 

Über die Deutung des Namens Rockstedt bestehen verschiedene Versionen. So wird einerseits angenommen, daß hiermit eine Roggen- oder Fruchtstätte bezeichnet wird, andererseits kann der Name auch auf Kolk- oder Wodansrabendorf hinweisen (von de Rook = Kolkrabe). Urkundlich wird der Name Rockstedt erstmals im Jahre 1153 genannt. In diesem Jahr schenkte Bischof Hermann von Verden den Zehnten in Rockstedt (Rockstede) der Kleesirei (Geistlichkeit) zu Verden. Im 14. Jahrhundert gab es eine Familie von Rockstedt (de Rocstede). Außerhalb des alten Ortskernes bildeten sich durch neu entstehende Gehöfte Ortsteile mit Bezeichnungen wie Hüttenplatz, Im Sanden, Im Löh u.a.

Beide Orte wurden in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen. Es sind umfangreiche öffentliche und private Maßnahmen durchgeführt worden, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Ortsstrukturen und Ansichten geführt haben. Innerhalb und außerhalb beider Orte wurden in den letzten Jahren von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung umfangreiche Anpflanzungen (Wegeseitenränder, Hecken u. ä.) neu geschaffen.

 

 

Ratsmitglieder der Gemeinde Ostereistedt 2011 - 2016

Foto: zz/lh Foto: zz/lh

 

Name

Adresse

Wählergruppe

Telefon

Bürgermeisterin
Ringen, Ulrike
Bahnhofstr. 10

27404 Ostereistedt

Ostereistedt 04285/1499
1. stellv. Bgm.
Schröder, Bernd

Rockstedt

Alter Schulweg 4

27404 Ostereistedt

Rockstedt 04285/1050
2. stellv. Bgm. Meyer, Hans-Günter

Am Eichfeld 17

27404 Ostereistedt

Ostereistedt 04285/301
Borchers, Volker

Rockstedt

Am Brink 3

27404 Ostereistedt

Rockstedt  04285/925067
Dankers, Jörg

Rockstedt

Godenstedter Str. 2

27404 Ostereistedt

Rockstedt 04285/1806
Kriete, Silke

Beethenweg 15

27404 Ostereistedt

Ostereistedt  04285/95170
Pape, Detlev

Bahnhofstr. 41

27404 Ostereistedt

Ostereistedt  04285-925938 o. 1284  
Peper, Hermann

Am Eichfeld 11

27404 Ostereistedt

Ostereistedt 04285/8180
Schleßelmann, Anita

Moorremen 17

27404 Ostereistedt

Ostereistedt 04285/611

 

 

Eckes Hus

 

Das "Eckes Hus" ist im Jahre 1564 gebaut worden und damit das älteste noch vorhandene Bauernhaus sowie das einzig noch erhaltene Rauchhaus im Landkreis Rotenburg (W.).

Einst stand es vor dem Abriss. Sogar ein Teil des Daches war schon eingestürzt, als sich die Interessengemeinschaft Bauernhaus(IGB) des historischen Gebäudes annahm und den Erhalt unter weitgehender Bewahrung der Originalsubstanz sicherte - ehrenamtlicher und in jahrelanger, akribischer und aufwändiger Arbeit.