
Blaue Steinerlebnisroute auf einer größeren Karte anzeigen
Die blaue SteinErlebnisRoute 3 führt Sie zu insgesamt 11 interessanten Zielpunkten. Sie lädt ein, einige kulturlandschaftliche und museale Höhepunkte
der Region zu erleben. Das URLA-Zentrum wurde in traditioneller jahrhundertealter Fachwerkskunst wieder aufgebaut und empfängt Sie in Ohrel als pädagogisches Museum am zweiten Stopp der Route.
Direkt an der Bever stoßen Sie auf die mittlerweile stillgelegte Wassermühle
von Malstedt. Über den Kopfsteinpflasterweg im Stüh und die massigen
Findlingsmauern in Winderswohlde erreichen Sie den Friedhof in Grafel,
wo Sie den Blick über die weite Landschaft streifen lassen können. Der Höhepunkt der blauen Route ist aber der Bildstein von Anderlingen. Er wurde im Jahr 1907 durch Zufall aus einem großen Hügelgrab der Bronzezeit geborgen und zählt zu den bedeutendsten archäologischen Funden Norddeutschlands. Das Original ist im Landesmuseum in Hannover zu besichtigen. Die gesamte Grabanlage wurde auf Initiative des Anderlinger Kulturvereins rekonstruiert.
Besonderheiten:

URLA-Zentrum: Das pädagogische und soziokulturelle Zentrum, untergebracht
im 200 Jahre alten Fachwerkhaus in Ohrel, organisiert regelmäßig Workshops, Ausstellungen und Konzerte. Seit 2009 widmet sich das Zentrum intensiv der
Herkunft der Steine und begleitet diese auf ihrem Weg von ihrer skandinavischen Heimat bis auf unsere Felder.

Bildstein in Anderlingen: Der Grabhügel aus der Bronzezeit sollte ursprünglich zur Gewinnung von Baumaterial angegraben werden. Durch Zufall stieß man dabei auf die Grabbeigaben, welche neben Waffen und Schmuck auch eine Steinkiste mit mehreren figürlichen Darstellungen enthielt. Solche Felsbilder waren bislang nur aus Skandinavien bekannt und somit ist der Bildstein einer der bedeutendsten archäologischen Funde in Norddeutschland.

Wassermühle Malstedt: Direkt an der der Bever gelegen empfängt Sie die Wassermühle in Malstedt. Schon der frühere Name Malstede lässt hier auf eine lange Mühlentradition schließen. Die Mühle wurde nicht nur im Schrotbetrieb, sondern auch als Sägemühle und Futtermittelwerk betrieben.



